Untersuchung von Studienverzögerungsfaktoren durch ergänzendes Qualitätsmanagement-Instrumentarium

 

Diverse Faktoren können Studienverzögerungen im Bachelorstudium an der Fakultät für Bauingenieurwesen bedingen. Um die Qualität im Bereich Studium und Lehre gewährleisten zu können, ist deshalb eine Analyse tieferliegender Ursachen und Wirkungszusammenhänge von Nicht-Bestehens- und Abbruchquoten sowie potenzieller Hemmnisse eines reibungslosen und erfolgreichen Studienverlaufs unabdingbar.

Ergänzend zu bestehenden hochschulweiten Instrumenten zum Qualitätsmanagement, führt das Fachgebiet Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften deshalb eine fakultätsinterne Untersuchung durch, welche die spezifischen Besonderheiten des Studiums an der Fakultät für Bauingenieurwesen sowie ihrer Studierendenschaft berücksichtigt.

Durch einen ganzheitlichen Ansatz, der den gesamten Studienverlaufszyklus einschließt, sollen so zunächst die Gründe für Studienverzögerungen an der Fakultät strukturiert und systematisch erfasst werden. Dabei werden mittels quantitativer sowie qualitativer Methoden alle relevanten Akteurinnen und Akteure sowie Expertinnen und Experten in die Analyse einbezogen, um Potenziale zur Verbesserung der Studierbarkeit sichtbar zu machen und schließlich Handlungsempfehlungen daraus abzuleiten.

Da sie einen langfristigen und nachhaltigen Beitrag zur Verbesserung der Studierbarkeit in den Bachelorstudiengängen der Fakultät für Bauingenieurwesen ermöglichen, stellen die im Rahmen dieser Untersuchung entwickelten quantitativen und qualitativen Erhebungsinstrumente sowie die daraus abgeleiteten Maßnahmen und Handlungsempfehlungen insgesamt ein zentrales Instrumentarium für das fakultätsinterne Qualitätsmanagement der Lehre dar.