RWTH erhielt Ökoprofit-Zertifikat

19.11.2015

Das RWTH-Institut für Kraftwerkstechnik, Dampf- und Gasturbinen (IKDG) und das Dezernat Facility Management der RWTH erhielten das Ökoprofit-Zertifikat im Energeticon in Alsdorf.

  Personen halten Zertifikat in die Höhe Andreas Schmitter Das Institut für Kraftwerkstechnik, Dampf- und Gasturbinen und das Dezernat Facility Management der RWTH erhielten das Ökoprofit-Zertifikat.

Ökoprofit steht für „Ökologisches Projekt für integrierte Umwelttechnik und ist ein Kooperationsprojekt zwischen Kommunen und örtlichen Unternehmen, die natürlichen Ressourcen zu schonen und die Energieeffizienz zu steigern. Die Zertifizierung bescheinigt, dass Ökoprofit als „kleines Umweltmanagementsystem“ erfolgreich eingeführt und damit ein Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften wie Forschen geleistet wurde.

Im August 2014 startete die Ausschreibungsrunde in der Städteregion Aachen. Zehn regionale Unternehmen nahmen über ein Jahr lang an regelmäßigen Workshops und Fachvorträgen teil und legten den externen Umweltexperten ihre Bilanzen dar. In den Betrieben wurden zunächst eine Organisationsstruktur festgelegt, Umweltleitlinien formuliert und eine umfassende Bestandsaufnahme der akuten Verbräuche vorgenommen. Anschließend konnten über den Projekt-Zeitraum eine Vielzahl von Verbesserungsmaßnahmen identifiziert und ein Großteil bereits umgesetzt werden. Zum Ende der Laufzeit galt es schließlich, die Ergebnisse einer Prüfungskommission zu präsentieren.

Das RWTH-Institut wird durch die Optimierung der Heizungssteuerung, die Umrüstung der Beleuchtungsanlage auf effiziente LED-Technik und durch diverse kleinere Maßnahmen jährlich rund 36.000 Kilowattstunden elektrischer Energie einsparen. Dies entspricht etwa 21 Tonnen vermiedener Kohlenstoffdioxid-Emissionen und 10.000 Euro eingesparter Kosten.

Weiterhin konnte das Facility Management der RWTH durch die Optimierung einer Heizungsanlage nach Anschaffung von Hocheffizienzpumpen, der Anpassung der Nutzungszeiten und dem Start eines Pilotprojektes zur Realisierung des hydraulischen Abgleichs rund 190.000 Kilowattstunden pro Jahr Energie (größtenteils Heizenergie) einsparen. Dadurch wurden 53 Tonnen Kohlenstoffdioxid-Emissionen vermieden und 14.000 Euro Kosten nicht verausgabt.

Redaktion: Presse und Kommunikation