Konstruktiver Wasserbau

 

Wasserbauwerke wie Wehre, Staudämme und Staumauern, Hochwasserschutzwände, Deiche und Buhnen, Schleusen, Kläranlagen, Kanäle, Siele und Schöpfwerke fordern von der Bauingenieurin oder dem Bauingenieur fundamentale Kenntnisse im Wasserbau und in der Wasserwirtschaft, im konstruktiven Ingenieurbau, das heißt in der Strukturanalyse, dem Massivbau und dem Stahlbau sowie in der Geotechnik und der Bodenmechanik. Hierbei gilt, dass jedes Wasserbauwerk sicher gegründet werden muss und aus einem geeigneten Baustoff wie beispielsweise Erdbaustoff, Beton und Stahl besteht. Nur in der Kombination dieser Fächer sind eine Planung, ein Bau und ein Betrieb dieser Bauwerke überhaupt möglich. Hohe Bedeutung hat hier das Thema Bauwerkserhaltung aufgrund des hohen Alters vieler Wasserbauwerke, aber auch aufgrund ihrer hohen Lebensdauer von teilweise mehreren hundert Jahren.

Daher sollen im Studienschwerpunkt Konstruktiver Wasserbau die vertiefenden Grundlagen für die Planung, die Konstruktion und den Betrieb von Wasserbauwerken gelegt werden. Es sind sowohl Aspekte der Funktionalität wie auch der Standsicherheit zu berücksichtigen. Hierzu werden Fächer aus dem Wasserbereich, dem Konstruktiven Bauingenieurwesen sowie der Geotechnik und dem Baubetrieb so miteinander kombiniert, dass eine Bearbeitung wasserbaulicher Fragestellungen möglich ist.

Absolventinnen und Absolventen des Studienschwerpunktes Konstruktiver Wasserbau werden von planenden Ingenieurbüros, Baufirmen und Baustofffirmen sowie von Behörden und öffentlichen Institutionen wie Wasserverbände, Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, Talsperrenbetreiber, Wasserversorger, benötigt und eingestellt.

 

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