Gleichstellungspreise

 

Brigitte-Gilles-Preis

Der jährlich von der RWTH Aachen verliehene Brigitte-Gilles-Preis ehrt Projekte und Maßnahmen mit innovativem Charakter, die einen wesentlichen Beitrag zur Frauenförderung leisten. Hierzu zählen u.a. Maßnahmen, welche die Bedingungen für Studium, Lehre und Forschung sowie die Organisation der Arbeit von Frauen verbessern. Des Weiteren werden Projekte ausgezeichnet, die zu einer Erhöhung der Anzahl an Studentinnen und Wissenschaftlerinnen in Fächern mit geringem Frauenanteil beitragen. Auch die erfolgreiche Umsetzung von Forderungen aus dem Gleichstellungsplan der RWTH kann gewürdigt werden.

 

Deutscher Diversity-Preis

Der von Henkel, McKinsey und der WirtschaftsWoche ins Leben gerufene und von der „Charta der Vielfalt“ unterstützte Deutschen Diversity Preis zeichnet Arbeitgeber, Einzelpersonen und innovative Projekte aus, die Diversity und Diversity Management erfolgreich umsetzen und sich für eine Arbeitskultur der Vielfalt in Deutschland einsetzen.

Am 14. November 2013 erhielt die RWTH Aachen den erstmals ausgelobten Deutschen Diversity Preis in der Kategorie „Vielfältigster Arbeitgeber Deutschlands“ für die Unterkategorie „Öffentliche und soziale Institutionen“. Der von Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D., überreichte Preis wurde von Prof. Dr. Doris Klee, RWTH-Prorektorin für Personal und wissenschaftlichen Nachwuchs, entgegengenommen. Die RWTH Aachen wurde weiterhin von Prof. Dr. Carmen Leicht-Scholten, Lehr- und Forschungsgebiet Gender und Diversity in den Ingenieurwissenschaften und Dr. Andrea Wolffram, der stellvertretenden Leiterin des Integration Teams, der zentralen Koordinierungsstelle für die Diversitymaßnahmen der Hochschule, vertreten. Prorektorin Klee zeigte sich sehr erfreut über die Auszeichnung: „Dieser Preis bestärkt uns, den Weg in einer von Vielfalt geprägten Hochschule weiter zu beschreiten. Nur wer das Potenzial aller Menschen, unabhängig von Geschlecht, sozialer Herkunft, familiären Bedingungen oder auch Behinderung nutzt, hat zukünftig eine Chance, im Wettbewerb zu bestehen. Deswegen wird sich die RWTH auch in Zukunft dafür engagieren, Menschen verschiedener Herkunft für die RWTH Aachen zu gewinnen.“